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Xans RomanDas ist eigentlich nur ein Langeweile Projekt an dem ich hin und wieder weiter Schreibe viel spass beim Lesen (Kritik und vorschläge sind gerne gesehen schreibt einfach was ins Forum oder schickt mir ne Mail) (Edit) mist die Absätze sind beim Kopieren geflöten gegangen :( Dragonknights (vorübergehender titel der Geschichte ;) ) An einem Morgen, die Sonne ging gerade auf, die Vögel zwitscherten, und ein paar Bienen summten umher. Mitten auf einer großen Lichtung stand eine Blockhütte, die aus Baumstämmen gebaut war, an die Hütte war eine Umzäunung angebaut, dort stand ein schwarzes Pferd. Ein kleines rotes Schimmerndes Etwas flog zielstrebig auf die Hütte zu. Xania lag noch im Bett und schlief fest, durch einen Spalt am Fenster zwängte sich eine kleine Fee, ihre Flügel schimmerten leicht rötlich im Licht, ihr kleiner Körper war so rot wie die Untergehende Sonne, kaum war sie durch flog sie zu Xania „Hei wach auf Xan“ rief sie mit ihrer hohen stimme, als Antwort erhielt sie einen grunzer, und Xania drehte sich auf die andere Seite „also so was“ piepste die Fee, dann flog sie zum Ohr dort landete sie, und lehnte sich an Xania´s Ohrmuschel und schrie hinein „Xaahaan aufwachen du Schlafmütze“ nichts rührte sich „na gut dann eben nicht“ sagte sich leise zu sich selbst, und zog eine Schnute „hm“ murmelte sie, und schaute zum Bettende. Auf ihrem zarten Gesicht zeichnete sich ein freches grinsen ab, schon flatterte sie zum Bettende, dort landete sie auf der Ferse, die unter der Leinendecke hervorschaute. Und Kniff so fest sie konnte in die Ferse. Mit einem Ruck wirbelte Xania herum und setzte sich auf „wasistlos?“ murmelte sie noch verschlafen in einem Wort, die Fee flatterte vor ihrem Gesicht, die Ärmchen in die Seiten gestemmt und grinste zufrieden „mh was ist denn los?“ murmelte Xania wärent sie sich die Augen rieb. „Ich dachte schon du wachst gar nicht mehr auf, selbst ein Bär im Winterschlaf wacht schneller auf als du.“ „Ach übertreib nicht immer so Flammina.“ „Ich übertreibe niiie“ sagte sie leicht verstimmt. „Ja ja aber was gibt es denn nun wichtiges dass du mich aus meinem Winterschlaf wecken musst?“ fragte Xania mit einem schmunzeln „Am Wasserfall kämpfen gerade Schattenjäger gegen ein paar Bauern, die auf dem weg zu ihren Feldern waren.“ „Was?“ „Ja du hast richtig gehört.“ „Seit wann sind die so weit im Westen?“ „Frag mich nicht aber ich weis was ich gesehen habe.“ „Hoffentlich komm ich nicht zu spät“ sagte Xania und warf die Decke zurück, sprang auf und angelte ihre dunkelbraune Lederhose vom Stuhl, zog sie sich hastig an, schlüpfte in ihr Leinenhemd das schon einige Löcher hatte, sprang in ihre Ledernen Schuhe und rannte in die Küche. In der Mitte war eine runde Feuerstelle gemauert, an der Wand stand ein Tisch und zwei Bänke, auf einer Bank lag ein leicht angerostetes Kettenhemd, dieses schnappte sie sich und zog es sich hastig an, krallte sich danach die zwei Katanas die an der Wand hingen, und hängte sie sich überkreuzt an den Rücken, nun hastete sie zur Tür. Dort lehnte ihr Langbogen, und ein Köcher voller Pfeile, sie befestigte sich den Köcher am Bein, und schnappte sich ihren Langbogen. Dann stürmte sie hinaus und rannte durch das Knie hohe Gras. Ein leichtes Rauschen war zu hören, das lauter wurde um so näher sie an dem Wasserfall kam. Als sie den Waldrand erreichte schaute sie kurz zurück, ihr braunes langes Haar war noch zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, nur ein paar Strähnen hingen ihr ins Gesicht, diese strich sie sich kurz mit der Hand auf die Seite, und rannte weiter. Es wurde etwas felsiger, die alten Bäume raschelten im Wind, als sie den Fluss erreichte schlich sie vorsichtig flussabwärts, und nutzte Büsche und Bäume als Deckung. Als sie oberhalb des Wasserfalls hinter einem großen Fels in Deckung ging, nahm sie einen Pfeil aus dem Köcher, und spähte vorsichtig an dem Fels vorbei. Unten waren fünfzehn Schattenjäger sie sahsen um ein Feuer herum, und grillten große Fleischstücke. Etwas abseits waren noch drei schwarze Wölfe, die sich gerade über eine Leiche eines Bauers her machten „das werdet ihr bezahlen“ sagte Xania aber ihre Worte wurden von dem donnern des Wasserfalls übertönt sie legte en Pfeil den sie noch in ihrer Hand hatte an die sehne und schob sich vorsichtig an dem großen Fels vorbei und zielte auf einen der Schattenjäger der sich gerade etwas von den anderen entfernte und etwas Holz sammelte sie spannte die sehne und schoss den Pfeil er traf von hinten und bohrte sich durch den Hals die restlichen waren zu sehr mit dem fressen beschäftigt um es zu merken sie nahm den nächsten Pfeil und legte ihn an die sehne und spannte dann den bogen sie zielte auf einen Schattenjäger „hei“ Xania lies den Pfeil vor schreck los er sauste weit daneben und blieb in einer großen Eiche stecken als sie sich umdrehte warf sie Flammina einen blick zu der Felsen zum zerbersten gebracht hätte „ups hab ich dich gestört?“ fragte Flammina und schnipste kurz mit den fingern über ihrem Kopf erschien ein Heiligenschein aus kleinen gelben Flämmchen und schaute Xania mit einem unschulds Gesicht an Xania musste einfach loslachen diese Fee war einfach unmöglich „nun ich hoffe du hast mich nicht ohne grund gestört“ sagte Xania „ich möchte dir was zeigen“ „und was?“ „gib mir mal einen Pfeil oder nein besser leg ihn mal dort auf diesen Fels dort“ „da bin ich ja mal gespannt“ Xania nahm einen Pfeil aus dem Köcher und legte ihn auf einen flachen Felsen Flammina landete bei dem Pfeil. Flammina kniete sich vor den Pfeil dann fuhr sie mit ihren Händchen über das glatte Holz des Pfeils schließlich sagte sie „nim nun den Pfeil und schies ihn mitten in ihr Lagerfeuer“ „was soll das bringen?“ „das siehst du dann aber es wird dir sicher gefallen“ antwortete sie und grinste matt Xania stand auf und nahm den Pfeil er war von einer roten Aura umgeben die spitze war weisglühend und die federn sahen aus als würden sie brennen aber er brannte nicht wirklich „da bin ich ja mal gespannt“ murmelte Xania sie ging abermals um den Großen Fels herum und legte den flammenden Pfeil ein und schoss ihn mitten in das Lagerfeuer wie es Flammina ihr vorgeschlagen hatte der Pfeil schlug ein Lauter Knall der sogar das donnern des Wasserfalls kurz übertönte durch die Explosion wurde das gesamte Lagerfeuer in alle Himmelsrichtungen verteilt die meisten Schattenjäger flogen durch die Gegend und krachten gegen bäume und Felsen oder wurden von umherfliegenden brennenden Äste oder Steinen erschlagen ein Wolf wurde von einem brennendem Kohlestück getroffen sein Fell fing Feuer und er rannte heulend umher „ui wirklich nicht übel“ sagte Xania staunend „Na ich hatte doch recht oder?“ sagte Flammina und lies sich auf Xania´s Schulter nieder und grinste zufrieden „Hast du gesehen wo die zwei anderen Wölfe hin sind?“ „Nö aber ich denke dass die nicht wieder kommen“ „Dann mal schaun ob wir was bei ihnen finden was uns verrät was sie hier wollen“ sagte Xania und lief langsam den steinigen hang hinunter als sie unten ankam zog sie eins der beiden Katanas die noch auf ihren geschnallt waren aus der Ledernen Schwertscheide und ging langsam weiter als sie den ersten auf dem Boden Liegenden Schattenjäger erreichte hielt sie das Katana schützend vor sich und stupste ihn leicht mit der Schuhspitze an der Schattenjäger rührte sich nicht „das ist der erste Schattenjäger den ich aus der nähe sehe“ sagte Xania leise sie betrachtete ihn er hatte ..... (ich weis noch nicht wie sie aussehen sollen ich dachte an normale Menschen die kohlen schwarz sind und kleine hornige auswüchse haben) dann lief sie vorsichtig zum nächsten auch dieser war schon tot und sah ähnlich wie der erste aus nur dass er ... (muss an der Bemerkung oben angepasst werden) als sie den letzten erreicht hatte hörte sie ein tiefes bedrohliches knurren hinter sich als sie herum wirbelte sah sie die beiden Wölfe die vorher geflüchtet waren aber es waren keine normale Wölfe diese waren groß wie ein kalb und ihre Muskeln zeichneten sich im Fell ab die Augen waren rot der vordere teil des Kopfes war dunkelrot mit blut verkrustet sie fletschten die zähne „ich nem den rechten“ sagte Flammina entschlossen „Ok aber pass auf“ Flammina erhob sich von Xania´s Schulter und flog los Xania warf den bogen beiseite und zog das zweite Katana der Wolf musterte sie kurz dann kam er langsam näher auf sie zu als er noch zwei schritte entfernt war machte er einen kleinen satz nach vorn aber wich wieder ein stück zurück „er will testen wie er mich erwischen kann“ dachte Xania sie machte einen Ausfall doch der Wolf wich mit einem satz aus er lief ein stück um sie herum aber sie behielt ihn genau im Auge nach einer weile wandte er sich plötzlich ab und trottete langsam von ihr weg „hat er erkannt dass er mich nicht so leicht bekommt wie einen Bauern hier?“ grübelte Xania wärent sie überlegte drehte sich der Wolf schlagartig um und stürmte auf sie zu vor schreck konnte sie sich kurz nicht rühren das hatte sie nicht erwartet, drei schritte vor ihr sprang er auf sie zu Xania wich einen schritt zurück blieb ab an einem Stein hängen und fiel nach hinten um dabei fiel ihr ein Katana aus der Hand der Wolf landete auf ihr und riss sein maul auf ein Schwall nach verrottetem fleisch stinkende Luft schlug ihr entgegen er näherte sich ihrer kehle sie spürte eine Pfoten auf ihrem Oberkörper plötzlich winselte der Wolf auf und fiel zur seite. Einen Moment lag sie noch da bis Xania begriff, dass der Wolf, der ihr eben noch die Kehle zerfetzten wollte, tot war. Mit beiden Händen hatte sie seinen Kopf gepackt und mit eisernen willen seine Reißzähne von sich fernhalten können. Jetzt war das leben aus seinen Augen gewichen. Blut vermischt mit faulig riechenden Speichel tropfte aus seinem Maul auf ihre Kehle. Angewidert rollte Xania sich zur Seite um die Leiche von sich zu drücken. Drei Dolche hatten ihn an der Seite getroffen. Einer davon durchbohrte sein Herz. Inzwischen hatte sie ihre Fassung wieder gewonnen und Xania ergriff ihre Waffen. Bei der Leiche des Wolfes Kauernd schaute sie sich um. Von irgendwoher mussten die Dolche ja gekommen sein. Und es war nicht sicher, ob der jenige ihr auch wohl gesonnen war. Weiter hinten entdeckte sie ihn dann. Einen Riesen von einem Mann. Mindestens zwei Meter groß. Er hatte einen zerschlissenen Ledernen Mantel an der fast am Boden streifte. Die Kapuze hatte er tief ins Gesicht gezogen so, dass es im Schatten verborgen war. An einer Seite hing eine Axt, und unter dem Mantel schauten noch ein paar Dolche hervor die in einem Gürtel steckten der quer über seine Brust gespannt war. Über seine Schulter schaute ein Griff der zu einem großen Zweihandschwert gehörte. Er kam langsam näher und blieb einen Schritt vor Xania stehen. Sie kauerte immer noch am Boden neben dem toten Wolf. Die Waffen fest umgriffen, bereit für einen Sprung. „Wer bist du?“ Anstatt zu antworten zog der Mann die Kapuze vom Kopf und reichte Xania die Hand. Fast schon eher Automatisch als Bewusst ergriff sie sie und ließ sich auf die Beine ziehen: „Thor…“ihre Stimme klang trocken, so das sie erst einmal Husten muste. „Was machst du den hier.“ Brachte Xania zwischen zwei Huster hervor. „Ich war auf der Suche nach einer Gruppe Schattenjäger.“ Er beugte sich zu dem Wolf herunter, und zog seine Dolche heraus, „als ich eine Explosion hörte.“ Grob wischte er das Blut an einem Büschel Gras von den Klingen. „Hör mal Xan, ich muss dir was sagen.“ „Nicht jetzt, ich muss Flammina helfen. Da war noch ein Wolf.“ „Ich weis…“ Xania blickte in das Gesicht ihres Freundes, und was sie dort sah lief ihr Kalt durch Mark und Bein. „Flammina…“ Betrübt senkte Thor den kopf: „Sie ist…“ „FLAMMINA…?!“ Xania hörte gar nicht mehr zu. Mit ihren Waffen in den Händen rannte sie dahin wo sie ihre kleine Freundin hat das letzte mal gesehen. suchend blickte sie sich um, bis sie ihn sah, den Wolf. Er lag auf der Seite. Durchbohrt von vier Dolchen. Aus seinem Maul schaute ein Stück eines Roten Flügels. Fassungslos sank Xania vor dem Kopf des Wolfes auf die Knie, die Waffen zu Boden fallen lassen: „Flammina! Nein….“ Thor war inzwischen zu ihr getreten. Er wusste nicht was er sagen oder tun sollte. Er stand einfach nur da, während Xania ihren Schmerz in die Welt brüllte. „Xan? Bist du das?“ Aus dem Kopf des Wolfes klang eine dumpfe, piepsige Stimme. „Bitte Xan hohl mich hier raus.“ Keuchte die Stimme. Thor war mit einem Satz bei ihr, und zusammen mit Xania zog er die Leftzen des Wolfes vorsichtig auseinander. Aus dem Maul des Wolfes viel eine reichlich ramponierte Fee getränkt in Blut und Speichel sanft in Xanias Hand Freudentränen liefen Xania über die Wangen: „Flammina, Flammina,“ Mit dem Finger, ganz vorsichtig, wischte Xania den Schleim von ihrer Freundin. „Ich glaube ich habe mir die Flügel gebrochen.“ Das Gesicht der kleinen Fee war schmerzverzerrt. „Eine Weile werde ich wohl nicht mehr fliegen können.“ Flammina versuchte zu lachen, aber alles was zu hören war, klang wie ein seuftzer „das wird schon wieder“ sagte Xania aufmunternd zu Flammina. „Ich schau mir Mal die Schattenjäger an vielleicht haben sie etwas dabei das uns verrät was sie hier wollen“ sagte Thor. „Ok“ dann wandte Xania sich an Flammina „dein rechter Flügel ist ein wenig schief spürst du ihn noch?“ „Es fühlt sich an als währ er ausgerissen“ Antwortete Flammina mit zusammen gebissenen Zähnen „ich glaub er ist ausgerenkt aber das haben wir gleich Achtung“ mit einer leichten Bewegung gefolgt von einem kaum hörbaren „Knack „ reckte Xania den Flügel ein Flammina schrie auf dann es in Xanias Ohren eine Weile Pfeifte, Thor der neben einem Schattenjäger kniete schaute erschrocken herrüber „alles klar?“ fragte er. „Ja hab nur ihr Flügelchen eingerenkt das andere müsste man schienen nur wie schient man einen so kleinen Flügel?“. „Weis ich auch nicht“ meinte Thor. „das mache ich nachher in meiner Hütte ist das Ok?“ fragte Xania „ja hilf aber noch Thor setz mich einfach dort auf das Moosfleckchen“. Xania lief hin, und lies Flammina sanft von ihrer Hand, auf das Moos gleiten. „Ich sammle mal etwas Holz“, sagte Thor und lief los. „Dann sammle ich eben die Leichen ein“, murrte Xania leise. Ein wenig später kam Thor mit einem Baum zurück, selbst die Äste waren noch dran. „Der ist schön trocken“, sagte Thor zufrieden und machte sich gleich daran, ihm mit der Axt in Armlange Stücke zu zerhacken. Zusammen bauten sie einen kleinen Podest und legten die Leichen darauf, als sie fertig waren, fragte Xania, Flammina: „ Könntest du noch das Holz entzünden?“. „ich versuchs“, Xania nahm sie wieder auf die Hand und trug sie hinüber als sie am Podest ankam, streckte Flammina leicht den Arm aus und eine winzig kleine Flamme entstand, die rasch größer wurde, als sie sich in das trockene Holz fraß. Schon bald brannte der ganze Haufen, eine schwarze Rauchsäule stieg auf. Sie schauten eine Weile schweigend, dem knisternden Feuer zu, dann sagte Xania: „Komm Thor, gehen wir.“ „Ja, gehen wir“, stimmte er zu. Sie gingen zurück in Xania´s Hütte, als sie ankamen, ging Xania kurz hinein und setzte Flammina auf den Tisch danach ging sie nochmals hinaus und um die Hütte herum und kam gleich darauf mit einem Stapel Holz zurück. Thor war schon eingetreten und schlich um ein Fass herum. „Nun, Schenk dir schon den Met ein“, sagte Xania lachend, dass ließ sich Thor nicht zweimal sagen, er füllte sich den Krug und nahm gleich darauf einen großen Schluck. Während dessen stapelte Xania das Holz auf die Feuerstelle und Flammina entzündete das ganze, mit ein paar geflüsterten Worten. Dann füllte sich auch Xania einen Krug mit Met und ließ sich auf den Stuhl fallen. „Wie viele waren es, als du sie entdeckt hast?“, fragte Xania. „Es dürften so um die dreißig gewesen sein, ich hab sie mir immer einzeln geschnappt, da sie immer wieder ausgeschwärmt sind und nach irgendwas gesucht haben“, antwortete Thor. „Die Schattenjäger suchen nach was?“ „Ja, so schien es zumindest, aber ich weiß nicht nach was, ich hätte ihnen wohl nicht gleich den Schädel spalten sollen.“ „Ich denke, dass sicher noch mehr Schattenjäger unterwegs sind.“ „Ja, das glaub ich auch“, sagte Thor und nahm sich noch einen Schluck Met. „Aber was könnte das sein?“ „Ich hab keine Ahnung, auch die ich vorhin durchsucht habe hatten nichts bei sich.“ Dann schauten sie schweigend Flammina zu, die auf dem Tisch lag, ihr Flügel hatte Xania schon mit einer Lederschnur und einem dünnen holz geschient. So saßen sie noch eine Weile und hingen ihren Gedanken nach, dann fragte Xania plötzlich: „Hörst du das?“ Dann lauschte er, hörte das prasseln des Feuers, das rauschen des Grases im Wind und noch etwas. Er konzentrierte sich auf das Geräusch, schließlich sagte er: „Hufschläge“, sprang auf und stellte den Krug auf den Tisch. Dann nahm er sein Zweihandschwert das er gegen die Wand gelehnt hatte. Xania tat das selbe, nur zog sie eins ihrer Katana´s, dann liefen sie zur Tür hinaus und schauten sich um. „Dort“, sagte Xania und deutete in die Richtung, ein Pferd kam. Auf ihm lag eine Person sie konnte sich kaum mehr auf dem Rücken des Pferdes halten. Sie liefen ihm entgegen, es war ein Mann, seine kurzen braunen Haare standen wirr von seinem Kopf ab, er hatte eine fingerlange Schnittwunde an der Wange und in seiner Schulter steckte ein schwarzer Pfeil, aber er war Ohnmächtig, als Xania das Pferd zu ihrer Hütte gebracht hatte hob Thor den verwundeten Mann herunter. Er stöhnte leise, als ihn die kräftigen Arme herunter hoben. „Leg ihn auf mein Bett ich komme gleich“, sagte Xania und ging mit dem Pferd zur Umzäunung wo auch ihr Pferd stand, dann ging sie in die Hütte zurück. Thor hatte den Mann schon auf das Bett gelegt. „Ist er noch Ohnmächtig?“, fragte Xania. „Ja, immer noch“ antwortete Thor. „Erst mal muss der Pfeil raus, gib mir mal deinen schärfsten Dolch“, sagte sie zu Thor. „Ich hab was besseres“, sagte er und griff zu seinem Stiefel er zog ein Messer mit schmaler Klinge hervor. „Vorsicht das Messer ist so scharf dass es dir in den Finger schneiden würde wenn du die schneide nur auf deinen Finger auflegen würdest“, mit diesen Worten reichte er ihr das Messer, sie nahm es und setzte sich auf die Bettkante „Ob er es spürt wenn ich die zwei kleinen schnitte mache?“, dachte Xania. „Nun ich hoffe nicht“, sie setzte die Klinge an. Sie glitt durch das Fleisch wie durch warme Butter, dann machte sie auf der anderen Seite des Schaftes einen Schnitt, danach legte sie das Messer beiseite und zog vorsichtig die wunde auseinander. Der Mann stöhnte leicht kam aber nicht zu Bewusstsein sie zog den Pfeil vorsichtig heraus, die Wunde blutete leicht. „Er hat glück, es wurde keine Ader verletzt“, sagte Xania „Das ist gut“, gab Thor beruhigt zurück, sie stand auf und gab Thor das Messer zurück dann ging sie zu einem Schränkchen und zog eine Schublade heraus und wühlte ein wenig darum herum, bis sie fand was sie suchte. Als sie die Hand hob hatte sie eine Nadel in der Hand und in der anderen eine kleine Rolle dünnes Garn. Xania nahm die Nadel und fädelte ein stück Garn ein und vernähte dann die Wunde sauber. „So das dürfte halten“, sagte sie zufrieden. „Hast du was zum Essen da?“, fragte Thor. „Nein, nicht mehr viel, einen Laib Brot und ein stück Fleisch“. „Das ist aber nicht viel ich wird uns mal was besorgen“, sagte er und verschwand aus ihrem Blickfeld, sie saß noch eine weile bei dem Mann in der Hoffnung er käme wieder zu sich doch er blieb Ohnmächtig. „Er wird viel durchgemacht haben“, dachte Xania etwas später stand sie auf streckte sich und ging in die Küche, dort legte sie Holz nach, dass das Feuer nicht ausging. Dann füllte sie einen Krug mit Wasser und nahm ihren Krug vom Tisch wo sie ihn vorher abgestellt hatte, ging zurück ins Schlafzimmer, dort setzte sie sich auf einen Stuhl und betrachtete den Mann besorgt. Es dämmerte bereits als Xania in die Küche ging und sich eine Scheibe Brot abschnitt „Wo bleibt denn Thor?“, dachte sie und ging langsam auf und ab während sie das Brot aß, dann hatte sie genug und ging zur Haustür. Machte einen Schritt hinaus und schaute nach links, dort sah sie die untergehende Sonne, die hinter den Bergen verschwand, die über den Bäumen hervorragten „Brum“ sie wirbelte herum und sah einen riesigen Braunbären der jetzt aufgerichtet vor ihr stand, „Ach du scheiße „, keuchte sie und machte einen Satz nach hinten. Der Bär rührte sich nicht, plötzlich hörte sie ein komisches Geräusch das aus der Richtung des Bären kam. „Hat er Magenknurren?“, dachte sie, alle Muskeln waren angespannt was würde er machen? Da viel der Bär plötzlich auf die Seite und wo er eben noch gestanden hatte stand nun Thor, er lachte laut und eine Lachträne lief ihm die Wange hinab. „Wenn du deinen Gesichtsausdruck gesehen hättest“, sagte er und lachte weiter, Xania konnte nicht anders und lachte mit als Thor sich wieder gefangen hatte sagte er „Das ist doch ein hübsches Tier“. „Ja schön groß“, meinte Xania. „Hast du mir ein Seil dass ich ihn aufhängen kann zum ausnehmen?“ „Klar ich hol es kurz“. Ein wenig später hing das Fell an einem Rahmen zum trocknen und an einem überstehendem Dachbalken hing der enthäutete Bär der bereits ausgenommen war. Die Gedärme hatte Thor schon vergraben dass keine Wölfe oder andere Bären angelockt werden, nun zerlegte er ihn in handgroße stücke. Xania grillte während dessen schon die ersten Stücke Fleisch über dem Feuer, es duftete herrlich „Mmh, das riecht ja lecker“, sagte Thor als er zur Tür herein kam. „Das auf dem Teller ist schon fertig“, sagte Xania und schnitt sich ein Stück ab und schob es sich in den Mund. „Ist er schon zu sich gekommen?“, fragte Thor. „Nein immer noch nicht“. Etwas später hing das restliche Fleisch zum trocknen über dem Feuer, draußen war es bereits finstere Nacht das flackernde Licht des Feuers erhellte den Raum. Xania und Thor saßen am Tisch und aßen noch ein Stück, neben Xania´s Teller saß Flammina und naschte an einem noch leicht glühendem stück Kohle. „Ich werd mich mal auf Ohr hauen", sagte Thor und gähnte, er stand auf und trank den letzten schluck Met, dann legte er seinen Mantel auf den Boden und legte sich darauf. „Ich schau noch mal nach Ihm, dann leg ich mich auch hin“, sagte Xania und stand ebenfalls auf, dann ging sie ins Schlafzimmer. Er lag noch immer wie vorher da, Xania deckte ihn zu und nahm sich selber eine Decke mit in die Küche, dort warf sie noch etwas Holz nach und legte sich auf den Lehmigen Boden. Am nächsten morgen wurde sie von Thor geweckt „Guten Morgen du Langschläfer“, sagte er. „Ist er auch schon aufgewacht?“, fragte sie noch leicht verschlafen. „Leider noch nicht aber erst mal was frühstücken“. „Gute Idee“, sagte Xania und stand auf ging dann zum Tisch. Dort lag Flammina und schlief noch, aber in ihrem Gesicht lag ein Lächeln „Was sie wohl gerade träumen mag?“, dachte Xania und setzte sich auf die Bank. Thor kam zur Tür herein in der Hand hatte er den Bärenschädel er schimmerte weiß im Licht. Er stellte ihn auf den Tisch und sagte: „Hat er nicht nette Beißerchen“. „Ja hübsch, was hast du mit ihm vor?“, fragte Xania „Weis ich noch nicht aber er ist zu schön zum wegwerfen“. Xania nahm das Messer und schnitt sich eine Scheibe Brot ab und biss nachdenklich ein Stück ab. „Er wird schon wieder“, meinte Thor noch kauend. „Hoffe ich auch“. „Wo bin ich?“ Thor und Xania schauten zu der Tür die zum Schlafzimmer führte, dort stand der Mann. „Du bist hier in Sicherheit wer auch immer dich jagt“, sagte Xania. „Mich jagt?“, fragte der Mann. „Ja, wir haben dich hier auf einem Pferd gefunden. Du warst Ohnmächtig und hattest einen schwarzen Pfeil in der Schulter“. Er griff zu seiner Schulter. Als er die Naht berührte verzog er das Gesicht und lies die Hand sinken, dann machte er einen unsicheren Schritt in die Küche. Xania stand auf ging zu ihm und half ihm zu der Bank wo er sich nieder lies. „Ich bin Xania, das ist Thor, ach ja, das ist Flammina“, stellte Xania alle vor. „Und wer bist du?“ fragte Thor. „Ich werde Syk genannt“. „Freut mich Syk, wie fühlst du dich? Und was ist passiert?“, fragte Xania. „Ich fühl mich noch ein bisschen müde und meine Schulter schmerzt ein wenig, aber sonst fühl ich mich ganz gut“, antwortet er. „Hier iss ein wenig und erzähl“, sagte Thor, und schob einen Teller mit einer Scheibe Brot und einem Stück Fleisch zu ihm hinüber. „Danke“, sagte Syk und biss ein Stück vom Brot ab. Während er kaute dachte er kurz nach. „Es war vor zwei oder vielleicht auch drei Tagen. Ich stand früh morgens auf und ging hinunter um das Feuer wieder zu entfachen, da ich Schmied bin oder hm jetzt wohl eher war“, erzählte Syk und seufzte kurz. „Ich wollte an dem Tag drei Pferde beschlagen, aber sie waren alle so unruhig, dass sie sich nicht beschlagen ließen. Ich wusste nicht an was es lag. Dann gegen Mittag hörte ich ein trampeln wie von einer Scharr Reiter. Ich ging zu dem Tor hinaus und schaute in die Richtung aus der es kam. Dort sah ich eine Riesen Gruppe Schattenjäger auf ihren schwarzen Wölfen auf das Dorf zu kommen. Ich denke zumindest, dass es welche waren. Ich hab zuvor noch keinen gesehen. Nur die Erzählungen der Dorfältesten kannte ich aber die Beschreibung traf auf diese Kreaturen zu. Sie sahen aus (weis ich immer noch nicht J ). „Ja das sind Schattenjäger“, warf Xania ein. „Ich rannte durchs Dorf und schrie alle sollen sich in Sicherheit bringen oder flüchten. Dann schnappte ich mir einen langen Stab und wartete auf die Schattenjäger. Sie kamen durch die Straße einen schlug ich von seinem Wolf. Er flog im hohen Bogen und bumste gegen eine Hauswand. Sein Reitwolf hat mich aber gesehen und wendete. Dann kam er auf mich zu. Mit einem Sprung zur Seite brachte ich mich in Sicherheit. Doch den Stab hatte ich zuvor in die Erde gesteckt und der Wolf rannte in ihn hinein. Der Stab rammte sich durch den ganzen riesigen Körper des Wolfes. Als ich die Straße entlang schaute sah ich keinen Schattenjäger mehr. Doch als ich mich umdrehte stand dort einer, und bevor ich reagieren konnte, schoss er schon den Pfeil auf mich, der mich in der Schulter traf. Ich rannte Hacken schlagend zurück zu meiner Schmiede. So wurde ich zumindest kein zweites Mal getroffen. Als ich dort an kam schnappte ich mir ein Pferd und ritt los. Doch dann wurde mir schwarz vor Augen und den Rest kennt ihr ja“, beendete Syk die Erzählung. „Ob die noch in dem Dorf sind?", fragte Thor. „Könnte sein“, sagte Syk und biss noch ein Stück von der Brotscheibe ab. „Wenn du dich morgen besser fühlst könnten wir ja mal nachsehen“ sagte Thor. „Wir könnten ja schon mal einige Sachen zusammen packen“ schlug Xania vor. „Hast du einen Schleifstein da?“, fragte Thor. „Klar“, sagte Xania und stand auf. Sie ging zu einem Schränkchen und holte einen Stein heraus, den sie Thor zuwarf. Er fing ihn mit der rechten Hand auf. „Danke, Xania. Ich bin mal draußen mein Schwertchen schleifen“. „O.k.“, dann wandte sie sich an Syk. „Kannst du mit einem Schwert oder Axt umgehen“? „Ich bin zwar nur Schmied aber ich hab auch schon Schwerter geschmiedet und wer so was schmieden kann, kann auch ganz gut damit umgehen“, erwiderte er. „Das ist gut“, sagte Xania zufrieden. So verging der Tag recht schnell. Syk erholte sich recht schnell und half schon gegen Abend mit einige Sachen zusammenzusuchen. Am Morgen, die Sonne ging gerade auf, sie wachten fast gleichzeitig und voller Tatendrang auf. „Guten morgen“, sagte Thor und füllte sich einen Krug mit Met. Sie aßen schweigend. Xania stupste Flammina an, sie richtete sich langsam auf, „was ist?“ fragte sie „Wir brechen auf, bleib ruhig hier bis dein Flügel wieder in Ordnung ist.“ meinte Xania „ok ich wünsch euch viel glück, ich werd zu euch stoßen wenn mein Flügel wieder geht“ Dann rüsteten sie sich aus und brachen auf. Sie liefen durch das hohe Gras. Es wurde langsam steiniger und das Gras wurde etwas kürzer. Als die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hatte kam das Dorf in Sicht. „ Ich hoffe sie sind noch da ich will ein paar Schädel spalten“, sagte Thor freudig. „Seht ihr das Haus dort vorn? Das ist meine Schmiede, dort liegt auch mein Schwert“, sagte Syk und deutete zu einem Gebäude, das unten gemauert war und der Rest war aus Holz gebaut. Ein Großer Kamin ragte aus dem Dach. Sie näherten sich dem Haus ohne einem Schattenjäger zu begegnen. Als sie es erreichten schaute Syk vorsichtig durch ein Fenster. „Oh nein, da sitzen ein paar Schattenjäger und benutzen meine Esse (*Anmerkung des Autors: Eine Esse ist eine Gemauerte Feuerstelle in der Mit Kohle und einem Großen Blasebalg hohe Temperaturen erzeugt werden. Dort wird dann das Metall erhitzt dass man es Schmieden kann.) als Grillstelle“, sagte Syk niedergeschlagen. „Das haben wir gleich“, sagte Thor grinsend und zog sein Zweihandschwert. „Wartet kurz bin gleich zurück“, schon verschwand er um das Hauseck. Xania zog beide Katana´s und reichte eins davon Syk. „Danke“, sagte er. Da ertönte ein rumpeln und scheppern aus dem Haus, gefolgt von erschreckten schreien dann war es still. Nur das Rauschen des Grases im Wind war zu hören. „Ist er .....?“, fragte Syk. „Tot ? Nein, das glaub ich nicht aber schauen wir nach“, sagte Xania. Als sie an dem großen Tor ankamen lehnte Xania sich vor und schaute vorsichtig hinein. Dann wandte sie sich an Syk und sagte lachend „Schau mal rein“. Das lies sich Syk nicht zweimal sagen. Als er hineinschaute sah er Thor zufrieden auf sein Zweihandschwert gelehnt. Die Klinge war blutverschmiert und um ihn herum lagen fünf Schattenjäger auf dem Boden. Syk gab Xania das Katana zurück und ging hinein. Xania folgte ihm. „Wartet kurz ich hol mein Schwert von oben“, sagte Syk und lief schon die Treppe hinauf. Plötzlich ertönte ein übler Fluch gefolgt von einem rumpeln, und bevor Xania und Thor reagieren konnten polterte ein Schattenjäger die Treppe hinunter. Dort blieb er mit verdrehtem Kopf liegen. Wenige Augenblicke später holperte der Zweite herunter. Dann erschien Syk oben an der Treppe, an seiner Seite hing ein Schwert und in der linken Hand hielt er ein Schild. „Der Bursche gefällt mir“, sagte Thor leise zu Xania. „Diese Sauhunde haben alles zerlegt und durchwühlt“, sagte Syk zornig. „Ach verflucht „, sagte Thor und schlug sich mit der flachen Hand an die Stirn. „Wir wollten doch mal einen ausquetschen. Ich will endlich wissen was die suchen aber es schein ihnen wichtig zu sein“. Sie gingen hinaus und schauten sich um. Die Häuser lagen still und verlassen da weder ein Mensch noch ein Schattenjäger war zu sehen. „Teilen wir uns auf und durchsuchen die Häuser nach Überlebenden und Schattenjägern“, schlug Syk vor. „O.k., treffen wir uns dann wieder hier“, sagte Xania. „O.k., bis dann“, stimmte Thor zu. Dann trennten sie sich und verschwanden in die umliegenden Häuser. Nach einer Weile trafen sie sich wieder vor der Schmiede. „Und?“, fragte Thor. „Einer hat was von Würfel erzählt“, meinte Xania. „Ja, das haben mir auch einige gesagt“, stimmte Syk zu. „Würfel“, murmelte Thor, „ist dem Herrn der Schatten langweilig oder warum schickt er seine Schattenjäger aus um welche zu suchen?“ „Ich glaub nicht, dass er nach normalen Würfeln sucht“, warf Xania ein. Plötzlich tönte ein Horn vom Wald herüber, verwundert schauten sie hinüber. Was sie sahen sah aus als würde sich der Schatten der Bäume selbstständig machen und auf das Dorf zukommen. „Noch mehr Schattenjäger, das müssen Tausende sein“, sagte Xania erstaunt. „Und was machen wir nun?“, fragte Syk. „Drei gegen ein paar Tausend ist doch ein wenig unfair oder?“ „Ja, ich würde sagen wir verkrümeln uns besser“, meinte Thor. Sie liefen schnell durch das Dorf als sie die andere Seite ereichten blieben sie stehen. „Auweia“, sagte Syk. „Das ist aber gar nicht gut“, brummte Thor. „Gehen wir dort in die Kapelle, (Gruft oder Kirche mal sehn was besser passt) vielleicht wollen sie ja nichts von uns“, schlug Syk vor und zeigte auf das steinerne Gebäude. „Hoffen wir es“, sagte Xania. Sie gingen zu der großen Tür. Sie war massiv aus Eichenholz gefertigt worden und war mir schweren Eisenbeschlägen versehen. „Sie ist offen“, sagte Xania als sie als erste die Tür erreichte und sie einen Spalt aufzog. Sie gingen hinein und Syk schlug sie hinter ihnen zu, und verriegelte sie von innen mit einem angebrachten Balken. Thor schleppte eine Bank, sie war wie die Tür aus massiver Eiche, zu der Tür und lehnte sie dagegen. „Wenn sie uns wollen müssen sie schon etwas dafür tun“, sagte Thor entschlossen. „Die Fenster sollten wir dann aber auch verbarrikadieren“, meinte Syk. „Wenn du Nägel und einen Hammer hättest wäre das eine gute Idee“, meinte Xania. Syk griff hinter sein Schild und holte einen Hammer hervor. „Ein Schmied ohne Hammer, ist wie ein Pferd ohne Beine“, sagte er und zwinkerte Xania zu. „Gut“, meinte Xania, „jetzt fehlen uns noch die Nägel“. Thor kam aus einer Seitentür hervor und sagte „Ich hab eine Kiste voll Nägel gefunden“. Sogleich machten sie sich daran die Fenster zu vernageln. Der Boden erzitterte leicht von den Schritten der mehreren tausend Füßen der Schattenjäger, und es wurde langsam stärker. „Ich schau mal nach was da draußen so vor sich geht“, meinte Xania, und ging zu einem Spalt zwischen dem Fenster und dem Holz das davor genagelt worden war. Sie spähte dazwischen hindurch. Noch nie hatte sie so viele Schattenjäger auf einmal gesehen. Sie kamen wie die Heuschrecken, die grünen Wiesen verschwanden unter den Füßen tausender Schattenjäger. „Wo kommen die alle her? Und warum kommen sie gerade hier her?“, fragte Xania sich selbst in Gedanken. Selbst die Sonne schien sich verstecken zu wollen denn sie verschwand langsam hinter einer schwarzen Wolkenwand. Es wurde langsam dunkler bis sie völlig verschwunden war. Xania wandte sich ab. Thor und Syk hatten alle Fenster vernagelt. Die Halle lag nun im Dunkeln man konnte nur noch schemenhaft sehen. Sie setzten sich in die Mitte der nun leeren Halle. „Dieses Dorf scheint die Schattenjäger anzuziehen wie ein Haufen Scheiße die fliegen“, meinte Xania. „Ja und wir mittendrin“, grummelte Syk. Plötzlich hämmerte wer an die Tür. Wer da?“, schrie Thor. Eine Stimme die sich anhörte wie eine Krähe mit Halsweh antwortete, „Macht die Tür auf und wir lassen euch gehen ohne dass euch auch nur ein Haar gekrümmt wird“. „Warum sollten wir euch glauben?“, fragte Thor. „Weil ihr keine andere Wahl habt“, entgegnete die Stimme vor der Tür. „Was wollt ihr überhaupt hier?“, fragte Syk. „Etwas abholen“ „Und was?“ „Geht euch nichts an!“ „Dann holt es euch und verschwindet wieder“, schrie Thor. „Dazu müssen wir aber erst hier rein.“ „Hier gibt es aber nichts“, erwiderte Xania „Doch gibt es und nun öffnet, oder wir werden sie aufbrechen und dann fressen euch die Krähen zum Frühstück“, schrie die stimme vor der Tür verärgert. „Dann kommt und holt uns, aber ergeben werden wir uns nicht“, sagte Thor entschlossen. „Ihr wolltet es so“, kam von draußen, dann schrie es etwas das sie nicht verstanden danach, war es plötzlich seltsam still. Nicht mal eine Grille zirpte mehr, man hätte eine Stecknadel fallen gehört so still war es . „Hoffentlich hält die Tür eine Weile“, meinte Syk. Sie standen auf und zogen ihre Waffen, dann warteten sie. Es schien eine Ewigkeit vergangen zu sein, doch dann hörten sie schwere Schritte die näher kamen, schließlich verstummten sie, aber gleich darauf gab es einen lauten rums. Sie schlugen vermutlich mit einem Baumstamm gegen sie Tür, sie bog sich ein wenig nach innen und knarrte als sie zurück ging, aber gab noch nicht nach. Schon erhielt sie den nächsten Stoß, dieses mal knackte es leicht wieder und wieder stießen sie dagegen, das gesamte Gebäude erzitterte. Langsam gab die Tür nach und hing schon leicht nach innen, in der Mitte zeigte sich schon ein armdicker Spalt der mit jedem Stoß größer wurde. Xania nahm ihren Bogen und schoss einige Pfeile hindurch, von draußen ertönten ein paar Schreie, aber sie machte dennoch weiter. Schließlich gab die Tür nach und fiel mit einem lauten poltern nach innen, schon stürmte eine Welle Schattenjäger herein, der erste der sie ereichte wurde von Thor´s wuchtigem schlag enthauptet. Xania durchstieß dem zweiten das Kettenhemd, dieser klappte mit Schmerz verzerrtem Gesicht zusammen. Viele starben durch ihre Klingen doch die übermacht war zu Riesig. Syk wurde von einem Keulenhieb an der Schläfe getroffen und fiel in Ohnmacht. Xania traf einen Moment später eine Axt an der Seite, zum Glück hielt ihr Kettenhemd das meiste ab. Thor wirbelte herum und traf gleich mehrere Schattenjäger die von der Wucht seines Zweihandschwertes zurückgeschleudert wurden. Schließlich traf ihn doch ein Keulenhieb und schickte ihn in das Reich der Träume. Xania kam als erstes wieder zu sich sie öffnete langsam ihre Augen und Atmete tief ein, sie zuckte zusammen ihre Seite schmerzte stark dann nahm sie wahr dass sie an einen Pfahl gefesselt war. Sie blickte sich vorsichtig um, es war dunkel geworden viele Feuerstellen brannten überall in der Gegend. Ihr flackernder Schein erhellte die Nacht nur leicht, um die Feuerstellen saßen einige Schattenjäger, aber keiner von ihnen schien sie zu beachten. „Wo ... wo bin ich?“, hörte sie leise neben sich. Sie sah hin es war Thor auch er war an einen Pfahl gefesselt, daneben sah sie Syk. „Jetzt haben wir ein kleines Problem“, flüsterte sie zu Thor hinüber. „Ja das Gefühl hab ich auch“, brummt er leise zurück. „Was sie wohl mit uns vorhaben?“. „Ich hab keine Ahnung, vielleicht fressen sie uns wie die anderen Menschen denen sie begegnet waren auf“. „Hm, aber warum haben sie uns dann noch nicht gefressen? „Weis ich doch nicht, vielleicht wollen sie uns noch ein bisschen mästen, dass wir schön dick werden oder machen uns zu Sklaven, dass wir ihre Ärsche abwischen können“. „Haha, das glaubst du ja wohl selbst nicht“. „Wer weis schon was in denen vor sich ge.....“ „Achtung da kommt einer“ zischte Xania Sofort verstummten sie und achteten auf den näherkommenden Schattenjäger als er sie erreichte blieb er stehen und verschränkte die Arme, dann sagte er mit der Krächzsenden Stimme „Sehr gut ihr seit wach“. „Was habt ihr mit uns vor?“ fragte Xania „Euch fragen wo der Würfel ist“. „Welcher verfluchte Würfel?“ fragte Thor wütend „Ein schwarzer Würfel mit weisen Blitzen darauf“. „So etwas haben wir nicht“, sagte Xania bestimmt. „Aber ihr hattet ihn“, „Wie kommst du denn darauf?“ warf Thor ein. „Ihr seit in der Halle gewesen wo er aufbewahrt wurde“. „Da war aber nichts“, schrie Thor außer sich und zerrte an den Fesseln. „Na schön, aber vielleicht sagst du die Wahrheit, wenn ich deine kleine Freundin hier abmurkse“, sagte der Schattenjäger grimmig. „Wage es und ich schwöre du erlebst den nächsten Tag nicht mehr“, brüllte Thor außer sich. „Und wie willst du das machen?“, fragte der Schattenjäger, „Vielleicht mich anstarren bis ich sterbe?“, dann lacht er es hörte sich an als hätte er einen schlimmen Keuchhusten. Als er sich wieder etwas gefangen hatten zog er sein Schwert, es war ganz schwarz und hatte in der Mitte eine Blutrille, dass das Blut beim hineinstoßen besser heraus fliesen konnte. Das Schwert hielt er nun Xania an die Kehle, „Sag die Wahrheit oder sie hat den letzten Atemzug getan“. „Ich habe den blöden Würfel und hatte in auch noch nie in der Hand“, brüllte Thor und warf dem Schattenjäger Zornige blicke zu. „Lüg nicht“, der Schattenjäger machte einen leichten ruck mit dem Schwert und schnitt Xania leicht in den Hals. Es lief ein kleiner Rinnsal Blut heraus. „Bei der nächsten Lüge mach ich ernst“ drohte der Schattenjäger. „Ich sage schon die ganze zeit die Wahrheit“ brüllte Thor. Ohne ein weiteres Wort holte der Schattenjäger mit dem Schwert aus, plötzlich hielt er inne und viel dann plötzlich um. „Was ist denn mit dem los ?“, fragte Xania verwundert. „Vielleicht kann ich wirklich mit Blicken töten“, sagte Thor und lachte leise, er verstummte aber sogleich wieder als zwischen ihnen eine nicht sehr große Gestalt hindurch huschte, als sie bei dem am Boden liegenden Schattenjäger ankam bückte sie sich kurz und zog etwas schimmerndes aus seiner Kehle. Da es immer noch ziemlich dunkel war konnte man es nicht richtig erkennen, danach kam sie auf Xania und Thor zu und sagte: „Psst ich befreie euch keine Angst, ein Freund schickt mich“ sie hatte eine zarte Stimme, die nicht so ganz zu der Gestalt passte. Die schwarze Kapuze hatte sie tief ins Gesicht gezogen, „Eure Waffen liegen dort drüben“, sagte die Gestalt, während sie die Fesseln durchschnitt. „Ich trage Syk“, sagte Thor. „O.k, ich nehme unsere Waffen“. „Folgt mir rasch“, sagte die Gestalt. „Wer ist denn dieser Freund?“, fragte Xania die Gestalt der sie hinterher rannte ohne sich umzudrehend oder langsamer zuwerden. Dann kam die Antwort: „Drago“. „Was? er ist hier?“, fragte Xania erstaunt. „Ja, er wartet auf einer Lichtung nicht weit von hier“. Sie rannten biss sie den Wald erreichten, dann gingen sie langsamer schließlich erreichten sie die Lichtung. „Drago du altes Schuppentier, ich freue mich dich mal wieder zu sehen“, rief Xania freudig. „Hallo Xania, du bist immer noch so frech wie früher“, sagte Drago mit einer tiefen Stimme, dass die Bäume leicht erzitterten. In dem Moment kam Syk zu sich, Thor hatte ihn inzwischen schon auf einem großen Fleck Moos abgelegt, als er sich aufsetzte bekam er große Augen sprang auf und wollte weg rennen. Doch Thor schnappte ihn am Kragen und hielt ihn davon ab. „Lass mich los“, rief Syk. „Warum denn?“, fragte Thor. „Der Drache da, frisst uns doch gleich“ warf Syk ein. „HöHöHö, Freunde fresse ich nicht“, sagte Drago, so dass der Boden erzitterte. „Lasst uns besser verschwinden“, meinte die schwarze Gestalt. „Aber ich wird ihnen noch etwas Feuer schenken“, sagte Drago, „steigt auf“. Als alle auf dem schuppigen Rücken des Drachens saßen, sagte er: „Haltet euch gut fest“, dann schwang er sich mit wuchtigen Flügelschlägen in die Luft und flog zu dem Lager der Schattenjäger. Dort holte er tief Luft, dann spie er im Flug einen gewaltigen Flammenstoß aus. Durch das gesamte Lager zog sich eine breite feurige Spur der Verwüstung. Sie flogen weiter über einen Wald, danach kamen einige Sümpfe und Seen die im mondlicht schimmerten, als würden sie aus flüssigem Silber bestehen. Schließlich erreichten sie einen zerklüfteten Berg, Drago flog auf einen Höhleneingang zu der etwas unterhalb dem Gipfel lag, als sie dort ankamen landete er, lies alle absteigen und kroch dann als erstes hinein. „Da wären wir“, sagte Drago. Xania schaute sich um, die Höhle war Riesig von der Decke hingen (die Dinger die in Tropfsteinhöhlen rumhängen J (entweder Stalagmiten oder Stalagtieten, weiß ich aber nicht welche)) an den Wänden lagen Berge von Goldmünzen, Goldene Kelche und dazwischen funkelten einige Edelsteine hervor. „Das wird ja immer mehr“, bemerkte Xania staunend. „Mir war in letzter Zeit ein wenig langweilig“, meinte Drago. „Und wer bist du?“ fragte Xania die schwarze Gestalt. „Ich bin Zerby“, sagte sie und sie zog die Kapuze zurück, unter ihr kann ein zartes Gesicht hervor mit kurzen hellblonden Haaren hervor an der Stirn hatte sie eine dünne Narbe die schräg über der Augenbraue lag. „Woher kennst du Drago?“, fragte schließlich Thor. „Ich war eine erfolgreiche Diebin, in einigen Städten wurde ich Steckbrieflich gesucht, da verschwand ich immer schnell, mir ging es aber nicht um das was ich stahl sondern um den Reiz irgendwo einzubrechen. Teilweise hab ich nicht mal was geklaut sondern nur ein bisschen umgeräumt, zum Beispiel Bücher umsortiert oder Bier gegen Essig ausgetauscht. Schade dass ich nie die Gesichter sehen konnte, wenn sie es bemerkt hatten, irgendwann wurde mir auch das zu langweilig und ich hörte zufällig von Drago dem Drachen der hier in einer Höhle leben soll. Sogleich machte ich mich auf den Weg hier her, eines Nachts hörte ich ihn schnarchen und wollte die Gelegenheit nutzen und schlich in die Höhle hinein. Vorsichtig ging ich weiter hinein, schließlich sah ich Drago auf einem Berg aus Goldmünzen liegen, ich näherte mich ihm langsam bis ich schließlich vor dem Berg stand. Ich wusste gar nicht was ich mitnehmen wollte und da Drago immer noch tief schlief schaute ich mich noch ein wenig um, dann fand ich einen wunderschönen Diamanten er funkelte nur so in dem hereinfallendem Licht des Mondes, kaum hatte ich ihn in der Hand da hörte Drago auf zu Schnarchen und murmelte etwas. Ich lies den Stein fallen und dann verschwand ich so schnell ich konnte aus der Höhle. Ich versteckte mich unter ein paar umgestürzten und verkohlten Bäumen die nicht weit von seinem Höhleneingang entfernt waren. Ich hörte ihn etwas später Fluchen und er kam aus seiner Höhle und flog die Gegend ab, doch ich hatte mich gut versteckt. Am Abend versuchte ich es wieder, doch auch dieses mal ging es schief, so versuchte ich es viele Monde lang bis er mich eines Nachts doch erwischte. Eigentlich wollte er mich rösten und danach verspeisen, aber dann kamen wir komischer weise in ein Gespräch. Lange tauschten wir Erlebtes und andere Sachen aus, wir verstanden uns gut und schlossen dann Freundschaft“, erzählte Zerby. „Ja, das war irgendwie schön, endlich war hier mal etwas los und ich musste keine Selbstgespräche mehr führen“ meinte Drago. „Weist du zufällig was diese verfluchten Schattenjäger suchen?“ wechselte Thor das Thema. „Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich vermute dass sie hinter den vier Würfel der Elemente und den vier Würfel der Gegensätze her sind, die vier Elemente dürftet ihr ja kennen Feuer, Wasser, Luft und Erde, dann die weniger bekannten Gegensätze bestehen aus Hell und Würfeln her, aber das sollten wir verhindern sonst möchte ich nicht wissen was die damit anstellen werden“ meinte Xania. „Das wird ich verhindern und wenn ich dabei mein Leben lassen muss“, knurrte Thor. „Sie wollen wahrscheinlich mehr Platz oder haben die nassen Höhlen satt“ meinte Zerby. „Jetzt müssten wir nur noch wissen wo die Würfel versteckt sind“, meinte Syk. „Sie wurden eigentlich in den Wächtertürmen aufbewahrt, vielleicht habt ihr schon mal einen gesehen. Sie sind alle aus schwarzem Granit gebaut und durch die beste Fallen und Schutzzauber gesichert um zu verhindern dass sie nie wieder zusammen gesetzt werden und keine ganzen Völker ausgelöscht werden, wie es das letzte mal vor Dreihundert Jahren geschah“, sagte Drago. „ Weist du wo die stehen?“, fragte Xania. „Ja, weis ich und ich werde euch dort hin bringen, ich will so was nie wieder erleben müssen“, meinte Drago. „Dann ruhen wir uns bis zum morgen aus und dann brechen wir auf“, schlug Xania vor. Alle waren damit einverstanden und legten sich zum schlafen hin. „Zerby?“, sagte Drago. „Hm? Was denn?“, fragte sie mit Unschuldsmine. „Leg die Münze zurück“, sagte Drago fordernd. „Och man, du passt ja immer noch auf“, sagte Zerby und zog eine Schnute, aber warf sogleich die Münze zurück zu den anderen. Alle kicherten über den Vorfall, aber schliefen nach einer Weile dann doch ein. „GUTEN MORGEEN“, brüllte Drago, dass bestimmt der halbe Berg erzittern musste. Alle saßen mit einem Ruck senkrecht da und blinzelten. „W.. was ist denn los?“, fragte Syk noch mehr schlafend als Wach. „Da, seht die Sonne geht gerade auf, los, los wir haben doch etwas vor oder nicht?“, sagte Drago und grinste dass man seine Armdicken spitzigen Zähne sehen konnte. Während sich alle aufrappelten, meinte Drago „ich warte draußen“ und ging vor die Höhle. Nach und nach kamen alle aus der Höhle, und kletterten auf Dragos Rücken, als alle auf ihm saßen, dann stieß er sich mit kräftigen Flügelschlägen ab, sie flogen der aufgehenden Sonne entgegen. Nach einer weile landete Drago auf einer Wiese „dort ist der erste Wächterturm“ sagte Drago und zeigte mit seiner (Pranke, Pfote ?) in die Richtung „Seit vorsichtig sie sind vollgestopft mit tückischen Fallen“ fügte er hinzu. „Ich werde vorsichtig sein“ versprach Zerby. Sie betrachteten den Turm aus einiger Entfernung, wie er groß und Schwarz in den Himmel empor ragte er sah aus (weis ich noch nicht) „So einen Turm hab ich noch nie gesehen“ staunte Syk. Als sie ihn erreichten, sahen sie erst aus welch riesigen Steinen er gebaut war, sie waren zwanzig Schritt lang, ungefähr zehn Schritt hoch, und mindestens so dick. „Ich möchte mal wissen wie sie den Turm aus so riesigen Steinen Bauen konnten“ fragte sich Xania „Habt ihr einen Eingang gesehen?“ fragte Thor. „Vielleicht auf der anderen Seite“ meinte Syk. „Schauen wir nach“ schlug Zerby vor. Doch sie wurden enttäuscht, nirgends war ein Eingang zu sehen, auch als sie abermals den Turm umrundeten, es war nichts zu finden. „Wie kommt man auf so eine blöde Idee, einen Turm ohne Eingang zu Bauen?“ schimpfte Zerby „wegen solchen Langfingern wie dir“ scherzte Xania Wehrendessen lehnte Thor gegen die Turmwand, und verschwand plötzlich. „Wo ist Thor hin?“ fragte Xania „eben war er doch noch hier.“ „ich weis nicht, eben stand er noch dort an der Wand“ meinte Syk und zeigte auf die stelle. Zerby ging zu der Stelle an die Syk gezeigt hatte an der Wand fand sie nichts, am Boden aber auch nichts, dann lehnte sie sich nachdenklich an die Mauer „Wo konnte er nur hin sein?“ dachte sie, plötzlich ein ruck und sie war im dunkeln. „Thor bist du hier?“ Fragte sie in die Dunkelheit „Ja ich bin hier“ kam von links „in dieser verfluchten Dunkelheit sieht man ja nicht mal die Hand vor Augen.“ „Kannst du Feuer machen?“ fragte Zerby „hm“ darauf hörte man leichtes Geklopfe auf Leder „Ah hier meine Feuersteine, ja ich kann Feuer machen.“ „Ich hab hier glaub eine Fackel, ich komm mal zu dir, sag mal irgendwas das ich die Richtung weis.“ „Met........Met.........Met.....“ Zerby tastete sich in die Richtung, dann stieß sie auf etwas „Thor bist du das?“ „Nein aber du bist schon ganz nah, deiner Stimme nach.“ „Hm aber was berühr ich dann hier?“ „Das weis ich doch nicht“ Da spürte Zerby das Thor sie erreichte. „Gib mir mal bitte die Fackel“ bat er „Hier Bitte“ sagte Zerby und reichte die Fackel Thor, dann erhellten blitzartig einige Funken den Raum, kurz darauf kamen ein paar Flüche von Thor, der sich in der Dunkelheit auf die Finger gehauen hatte, doch schließlich schaffte er es doch die Fackel in Brand zusetzten. „Oh das bist du wirklich nicht“ sagte Zerby als sie den Skelettschädel vor sich liegen sah, als sie aufgestanden waren und sich umblickten, sahen sie im flackernden Licht der Fackel noch mehr Skelette herumliegen, in der Mitte der Wand auf die sie gerade sahen, war eine Treppe auch sie bestand aus Schwarzen Steinen. Zerby hob einen Schädel auf, und warf ihn in die Mitte der Treppe, dort landete er mit einem kracken. „Was gibt denn da.....“ Thor verstummte als der Schädel von einem Speer der aus dem Boden schoss zertrümmert wurde. „dacht ich’s mir doch“ murmelte Zerby „Was machen wir nun?“ fragte Thor „Ich werde den Würfel holen, wenn du mir vorsichtig folgst dürfte dir nichts passieren, und tritt immer genau an die stellen an die ich hingetreten bin, sonst geht es dir wie dem Schädel eben.“ „Ich bleib glaub lieber hier und halte dir den Rücken frei“ „Ok“ sagte Zerby dann ging vorsichtig die Stufen hinauf, Thor stand noch in der Halle und schaute Zerby gespannt zu, bis der schein der Flackernden Fackel verschwunden war. „Jetzt steh ich wieder im dunkeln“ murrte Thor nach einer weile die ihm wie eine Ewigkeit vorkam klapperte etwas hinter ihm, er drehte sich um und sah zwei glimmend rote Augen, sie kamen langsam auf ihn zu, Thor zog sein Zweihandschwert, und hieb sogleich etwas unterhalb der Augen, wo er der Hals des Geschöpfes vermutete, es klirrte als er traf von seinem Schwert flogen Funken weg. Thor sah einen kurzen Augenblick ein halbverrostetes Schild und ein knöcherner Arm der das Schild hielt. „Zeig dich was auch immer du bist“ rief Thor in die Dunkelheit, dann hörte er ein knacken gefolgt von einem knirschen. „Dieser blöde Kiefer klemmte schon wieder“ sprach eine Stimme die sich anhörte wie wenn man über einen Kiesweg schlurft. „Ah und du willst mich wirklich sehen?“ „Ja will ich“ sagte Thor bestimmt „Gut wie du willst, aber die meisten starben schon als sie mich nur sahen“ „Ich bin nicht jeder, und bisher hat mich noch nichts erschreckt, nun zeig dich endlich“ „nun gut wie der Herr wünscht“ Es schrie etwas in einer seltsamen Sprache sogleich flackerten an den Wänden einige Fackeln auf, nun sah Thor was vor ihm stand, es war ein Skelett. Auf dem Schädel hatte es einen angerosteten Stahlhelm mit Nasenschutz, in den Augenhöhlen flackerte das rote Licht, am Oberkörper hing der Rest eines Kettenhemdes, das Schild und das alte Schartige Schwert hatte es kampfbereit erhoben. „Nun siehst du mich, aber das nützt dich auch nicht mehr, denn du wirst sterben wie alle anderen die hier meine Ruhe störten.“ Schnarrte das Skelett „Das wollen wir mal sehen.“ Thor hob sein Zweihandschwert und lies es sogleich auf das Skelett niedersausen, doch es parierte mit dem Schwert, bevor das Skelett zum Schlag kam hieb Thor erneut zu doch es wich dem Angriff aus, und stieß mit dem Schwert zu, Thor konnte gerade noch ausweichen nun ging er wieder in den Angriff über, und lies eine wuchtige Kombination von hieben auf das Skelett nieder hageln, sein Schwert sah man nur noch kurz aufblitzen, das Skelett parierte, wich aus doch schließlich traf Thor, er spaltete ihm den Schädel querdurch, es blieb noch ein paar Augenblicke regungslos stehen klapperte aber dann in sich zusammen. „Sei froh dass ich nur Thor heiße, aber keine Hämmer mag“ brummte Thor zu dem Haufen Knochen. Nun blickte er sich in dem erhellten Raum um, die Wände waren glatt gearbeitet und in einem abstand von drei Schritt waren Fackelhalter angebracht in jedem brannte eine Fackel, nur das knistern des Feuers war zu hören, plötzlich klapperte es leise es war fast nicht zu hören, Thor drehte sich um, und sah dass es von dem Skelett kam das er zerschlagen hatte. Die Knochen erzitterten leicht, ein paar Knochen flogen langsam wie von Geisterhand gehoben in die Luft, und blieben dort stehen, schon flog der Brustkorb empor und verband sich mit den Knochen die dort schwebten. Es schwebte nun ein kompletter Brustkorb im Raum, die Wirbelsäule endete in der in der Luft, nun schwebte der Schädel auf die Halswirbel, dort wo Thor ihn gespalten hatte, schimmerte durch den Spalt ein hell schimmerndes Licht, wehrend Thor auf den grinsenden Schädel starrte, schwebten sie knöchernen Arme empor mit ihnen auch das Schwert und das Schild, sie renkten sich mit einem leichten knirschen bei den Schulterblättern ein. „So leicht wirst du mich nicht los, ich bin ein ewiger Wächter, ich wurde von dem großen Zauberer (Andro ?) vor 300 Jahren erschaffen, und verteidige seit dem erfolgreich diesen Turm, wie du ja an diesen vielen Knochen siehst, aber du bist nicht schreckhaft, und mit dem Schwert gehst du auch wunderbar um, aber wie sieht es mit Magie aus?“ Knirschte das Skelett „Ich hab ein gutes Schwert das ist schneller und zuverlässiger als Magie“ Antworte Thor Das Skelett lies das Schwert und Schild fallen, dann erhob es den rechten Arm, und auf den Handknochen wuchs ein Feuerball, als dieser die größe eines Kopfes hatte schleuderte es ihn in die Richtung in der Thor stand. Thor hechtete zur Seite und rollte sich über die Schulter ab, der Feuerball krachte gegen die Wand, Steinsplitter flogen in alle Richtungen. „Halt doch still wie soll man dich denn da treffen?“ „Meinst du ich bin so dämlich und lass mich von dir Flammbieren?“ „Werden wir gleich sehen“ knurrte das Skelett, es lies ein halbes Sperrfeuer aus Feuerbällen auf Thor zufliegen, doch Thor wich geschickt aus er sprang, bückte sich unter ihnen hinweg, überall schlugen die Feuerbälle ein, die wände sahen schon bald wie schwarzer Gesteinskäse aus. Das Skelett feuerte unermüdlich weiter, schließlich hechtete Thor zu seinem Zweihandschwert das auf dem Boden lag, er packte es fest am Griff, doch er wurde unverhofft von einem Feuerball an der Schulter getroffen, die Wucht des Treffers schleuderte ihn gegen die Wand, Benommen blieb er liegen. „Na was hab ich gesagt?“ sagte das Skelett schadenfroh, sogleich erhob es beide Arme und formte einen gigantischen Feuerball zwischen beiden Händen, dann schleuderte es den Feuerball zu Thor, der sich im letzen Moment zur seite warf, die Explosion schleuderte Thor weit durch die Luft, er landete auf den Füßen, schlitterte jedoch noch einige Schritte über den boden. Er warf dem Skelett einen raschen blick zu, sprang auf und rannte auf das Skelett zu, bevor es reagieren konnte hatte Thor es mit einigen schnellen hieben zerstückelt, der Schädel schrie auf und es zerfetzte ihn mit einem Knall. „Wehe du versuchst das noch mal“ Murmelte Thor und sank erschöpft zu boden, sein Schwert legte er neben sich. „Thor alles in Ordnung mit dir? Du siehst ja furchtbar aus“ Er schaute in die Richtung aus der die Stimme kam, und blickte in das besorgte Gesicht von Zerby. „Mmh mir geht’s wunderbar“ sagte Thor „das glaub ich dir nicht ganz, was war denn hier los?“ fragte Zerby und schaute sich um überall lagen angekohlte Knochen und Gesteinstücke herum, die wand war mit Einschlagslöchern übersäht. „Ein Berg Knochen machte sich selbständig und meinte er müsse mit mir spielen“ meinte Thor „aha“ sagte Zerby und kratzte sich am Kopf „lass uns hier verschwinden“ setzte sie hinzu „gern, wenn du weist wo der Ausgang ist“ bemerkte Thor „meist sind es in Fackelhalter versteckte Schalter“ meinte Zerby und ging zu einem der ihr am nächsten lag, sie zog daran doch es geschah nichts, nun versuchte sie es mit drehen das klappte es knirschte und ein Durchgang tat sich auf, helles Tageslicht viel herein. „Auf Anhieb den richtigen“ schmunzelte Zerby „Nichts wie raus hier, ich hab vorerst genug von Knochen und Türmen“ sagte Thor und torkelte noch immer leicht benommen ins freie, Zerby folgte ihm „Hm wo sind die andern?“ fragte Zerby, „Vielleicht warten sie bei Drago“ meinte Thor der sich in der frischen Luft wieder leicht erholt hatte. „Sehen wir nach“ schlug Zerby vor. Sie liefen los, und sahen schon bald Drago, wie er noch an der selben stelle lag wo er gelandet war, als sie näher kamen sahen sie dass auch Xania und Syk bei ihm waren. Als Xania sie bemerkte rief sie ihnen entgegen „Wo wart ihr denn?“ Schließlich erreichten Zerby und Thor die anderen „Der Turm hat uns verschluckt“ meinte Zerby „Hast du den Würfel gefunden?“ fragte Syk „Ja ich hab ihn“ sagte Zerby und zog sogleich einen Braunen Würfel aus der Tasche, bei genauerem betrachten sah er aus wie aus Erde zusammengepresst. „Dann zum nächsten oder habt ihr noch was anderes vor?“ fragte Drago „Wir können zum nächsten“ meinte Xania Alle kletterten auf Dragos Rücken, dann schwang er sich in die Luft es ging zurück über den Wald, nach ihm kam eine grüne Steppe die sich bis zum Horizont erstreckte. „Dort seht“ rief Syk und zeigte nach unten „Was wo?“ fragte Xania „Schattenjäger eine ganze Horde“ stellte Zerby fest Die Schattenjäger marschierten in einer langen Reihe durch das tiefe Gras. „ich glaube die haben das selbe Ziel wie wir“ meinte Xania „nicht mehr lange, haltet euch gut fest“ rief Drago und flog ein stück zurück als er wieder wendete stieß er auf die Schattenjäger herab und bevor die Schattenjäger reagieren konnten waren sie in einem langen Feuerstrahl verschwunden, nur wenige entkamen einige brannten und rannten Schreiend durch das verkohle Gras Sie flogen weiter und ließen die verglimmenden Überreste zurück, nach einiger zeit veränderte sich langsam die Landschaft die unter ihnen vorbei raste, es wurde felsiger das Gras weniger statt dem Gras wuchs braunes Moos und gelegentlich auch ein kümmerlicher Busch. Schließlich erreichten sie den zweiten Turm Drago landete und sie kletterten mit steifen gliedern vom langen sitzen herab „mein Hinterteil ist eingeschlafen“ jammerte Zerby „dann Wecks doch auf“ meinte Xania und grinste „lasst den Unsinn lasst und lieber den Blöden Würfel holen bevor wir noch Besuch bekommen“ sagte Thor bestimmt und lief in Richtung Turm los. Als er den Turm erreichte sah er ein riesiges loch in der Mauer „mist wir sind doch zu spät“ schimpfte er „wofür zu spä..... Oh“ entfuhr es Zerby „schauen wir aber dennoch mal nach vielleicht sind sie ja noch drin“ schlug Xania vor Sie gingen hinein, tiefe Finsternis empfing sie Thor sah im Zwielicht eine Fackel auf dem Boden liegen, mit einem schritt erreichte er sie und hob sie auf, dann suchte er in seinem Beutel nach den beiden Feuersteinen ,als er sie fand klemmte er sich die Fackel zwischen die Beine und entzündete sie mit ein paar Funkenschlägen. Sogleich erhellten die Flammen den Raum, er ähnelte dem Raum vom ersten Turm nur dass hier auch Schädel und Gerippe von verschiedenen Tieren This page may have a more recent version on pmwiki.org: PmWiki:XansRoman, and a talk page: PmWiki:XansRoman-Talk. |