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Die guten Ritter
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Die Guten Ritte
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by Gorr
Fast zwei Jahre waren vergangen nach meinem Eintritt in die Akademie von Ascalon, die Ausbildung fast abgeschlossen und die Zahl derer die man Freund nennt gestiegen. Selbst jetzt da sich der Höhepunkt des Krieges mit den Charr dem entscheidenden Punkt näherte, strömen immer noch hunderter wenn nicht sogar Tausende Männer und Frauen in die Akademie um ihrem König und ihrem Prinz treu zur Seite zu stehen. Die Zwietracht zwischen König und Prinz ließ sich nicht mehr verbergen. Darum konnte man selbst spät in der Nacht, auf den Korridoren zwischen den Unterkünften die Stimmen der Rekruten hören, wie sie sich auf die Seite des einen oder anderen schlugen. Meine Freunde und ich standen auf der Seite des Prinzen, der weitaus aktiver am Geschehen des Krieges beteiligt- und viel näher am Volk war.
Das Hauptthema aber war sowohl in den Übungstunden als auch in der knapp bemessenen Freizeit, zu welcher der Kämpfenden Einheiten man wohl kommen würde beziehungsweise zu welcher man gerne gehen wollte. Wir hatten uns bisher noch nicht festgelegt, obwohl schon viele Gildenherren oder deren Abgesannte in der Akademie waren um Verstärkung für ihre Reihen zu erhalten. Am letzten Tag unserer Ausbildung besuchte eine junge Mönchin die Akademie und anders als alle anderen vor ihr beobachtet sie die Rekruten fast den ganzen Tag. Am selben Abend kam sie in unser Quartier und erzählte uns das sie Kämpfer suche sich untereinander Helfen und Respektieren, die auch andere Respektieren und helfen wo auch immer Hilfen gebraucht würde ... und das sie diese Truppe in uns gefunden hätte.
Sie stellte sich vor als eine der Gründerinnen des Ordens " Die guten Ritter "
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by Loki
Im dunkel der Nacht hallten ihre Stimmen leise durch die staubige, nach verbrannten Holz riechende, kalte Luft. Schon über 2 Jahre war es her das ganz Ascalon durch das große Feuer zerstört wurde, doch die Erde und Luft zeugte immer noch davon.
Die vier Freunde saßen um ein kleines Feuer, das mysteriöse Schatten in ihrer kargen Umgebung warf. Erschöpft vom kämpf zuvor starrten sie in das Feuer und sehnten sich nach früher...
...früher als die Wiesen Ascalons noch grün waren, die schönsten Blumen die man sich vorstellen kann an den Flussufern blühten, die Leute in den Städte und Dorfern tanzten und lachten und sie noch keinen Gedanken an Gewalt und Krieg verschwendet hatten.
Ich ihren Worten erinnerten sie an die, die mit ihnen von der Akademie gekommen waren, an die, die sie haben im Kampf sterben sehen und an die, die sie verlassen haben. Sie wussten das sie nicht weit kommen werden. Sie wussten das sie zu schwach waren um die kommenden Aufgaben zu meisten.
Doch plötzlich, vertraute, beängstigende laute um sie herum. Sie blickten einander kurz entschlossen an und sprangen auf. Mit gezückten Waffen bildeten sie einen Kreis um das kleine Feuer und sahen den Geräuschen entgegen, die aus allen Richtungen zu kommen schienen. Gestalten kamen näher, langsam und beängstigend. Das schwache licht lies nichts genaues erkennen. Doch was man sah war das es viele waren, mindesten doppelt wenn nicht dreimal soviel wie sie. Die angst kroch in ihre Gesichter und Nervosität stieg in ihnen auf. Die Gestalten blieben stehen, bis auf eine die immer noch näher kam. Alle vier richteten den Blick auf die näher kommende kleine Gestalt. Je näher sie kam desto mehr licht erreichte sie und die Erscheinung wurde deutlicher. Einige Meter vor ihnen blieb sie stehen und blickte in die verängstigten Gesichter und wartet kurz auf eine Aktion.
Die junge Mönchin schaute auf eine kleine Gruppe von vier Leuten, das spärliche Licht um das sie standen lies sie die Gesichter schwer erkennen aber dafür die Waffen die gegen sie gerichtet waren. Doch je länger sie in die Gesichter sah desto deutlicher wurden sie und um so deutlicher wurde die Erinnerung die sie mit diesen Gesichtern verband. Als sie sich sicher war wem sie vor sich hatte glitten die Worte „Hi Si“ über ihre Lippen, dicht gefolgt von einem lächeln. Die Mönchin an der Spitze der kleinen Gruppe senkte ihren Bogen und schaute verwundert drein. Ihr drei Mitstreiter taten gleich und die ihre Angst wurde von Verwunderung verdrängt. Einen Augenblick später erkannte auch die Mönchin ihr Gegenüber und war von Freude über das Wiedersehen erfüllt, von dem sie nie gedacht hatte das es passieren würde, als ihre Wege sich beim Eintritt in die Akademie trennten.
Das Feuer wurde größer genau wie die Runde herum, sie redeten, lachten und lehrten sich untereinander kennen bis die ersten Sonnenstrahlen das Feuer unnütz machten.
Seither ziehen sie gemeinsam unter dem Banner der guten Ritter durch Tyria.
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